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Die Vasari

Das Vasari Imperium herrschte einst über unzählige Welten. Angefangen im galaktischen Zentrum, begann sich das Reich stetig auszudehnen, brachte hunderte außerirdische Rassen unter seine Kontrolle und zeigte keinerlei Anzeichen damit aufzuhören.
Die meisten Völker, auf die sie trafen, waren jung genug um friedlich bezwungen zu werden, obwohl manche auch Widerstand leisteten und mittels Gewaltanwendung versklavt werden mussten. Nach der Eroberung integrierte man die Mehrzahl der Spezies als so genannte „wertvollen Mitbürger“ in die soziale Struktur der Vasari. Jeder eingenommene Planet wurde von einer gigantischen Orbitalstation aus regiert. Die geringe Oberflächenpräsenz der Invasoren hatte positive Effekte auf die Produktion und minimalisierte die Anzahl der Unruhen.
Doch dann eines Tages fand der Vormarsch ein abruptes Ende, als einer der inneren Planeten zerstört wurde. Die Analysten nahmen an, dass die ansässige Bevölkerung es irgendwie zu Wege gebracht hatte, eine Rebellion anzuzetteln. Augenblicklich wurde ein Teil der Dunklen Flotte entsandt, um die Ordnung wieder herzustellen. Jedoch verlor man den Kontakt zu den Schiffen und hörte niemals wieder von den Truppen. Stattdessen lösten sich drei weitere Planeten aus dem Kommunikationsnetz. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere, erfolgreiche Aufstände gleichzeitig durchgeführt werden konnten, war äußerst gering. So beauftragte man den internen Geheimdienst dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Dieser fand heraus, dass Abtrünnige innerhalb des Imperiums eine Revolte ins Leben gerufen hatten. Während der Beratungen, wie man mit den Verrätern verfahren sollte, fortgeführt wurden, ging der Kontakt zu weitere Planeten, auch dem zur ursprünglichen Heimatwelt der Vasari verloren. Die Reichweite des unbekannten Feindes dehnte sich immer mehr aus, selbst auf die Dunkle Flotte. Voller Verzweiflung wurde den Grossteil der Streitkräfte von den expandierenden Grenzen zurückbeordert und um sich für einen blinden Angriff auf die unbekannte Macht zu rüsten, die sich ihren Weg durch die zentralen Welten bahnte.
Die Überraschung der Bewohner der äußeren Planeten war groß, als ein einzelnes Kriegschiff der Dunklen Flotte aus dem Hyperraum auftauchte und schwere Schäden aufwies. Das Erstaunen und die Verwirrung wichen rasch großer Furcht. Beim Betreten des Schiffes fand man die Besatzung offensichtlich verrückt und total verschreckt vor.
Nach dieser Entdeckung beschlossen die Ansässigen, in einem seltenen Akt der Eigenständigkeit, dass es das Beste wäre, sofortige Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen, die Kolonie zu verlassen und die Bevölkerung vorübergehend in ein System zu Evakuieren, welches weit vom Imperium entfernt ist.
Die Flüchtigen warteten während ihrer Reise auf ein Zeichen für eine sichere Rückkehr, aber stattdessen verstummten die Signale ihre Funkbarke, die sie an jeder Zwischenstation hinterließen. An der Sendedauer der Warnsignale orientierte man sich, um abschätzen zu können, wie schnell sich die Bedrohung ausdehnte. Man zog rasch weiter und es dauerte nicht lange, bis die Vasari-Gruppe ihr Endziel erreichte.
Da den Flüchtigen klar wurde, dass sie sich hier für eine Weile niederlassen würden, gründeten sie Kolonien, bauten neue Schiffe und Rohstoffe ab. Schlussendlich begannen man neue Technologien zu entwickeln, welche zur Enttarnung und Vernichtung der unbekannten Bedrohung beitragen sollten, damit die Herrschaft des Imperiums wieder hergestellt werden konnte.
Dieser Bestimmung folgten sie für die nächsten 10.000 Jahre – die Vasari-Exodus-Flotte wuchs stetig an, um eines Tages den unbekannten, unbarmherzigen Feind zu bezwingen.
Als die Vasari vor 10 Jahren, in den Raum der Handelsföderation eintrafen, waren sie sehr zuversichtlich, dass man schnell mit den Ortsansässigen fertig zu werden. Anfangs ging es schnell voran – die Aufklärungstruppen nahmen alleine die ersten Siedlungen ein – aber mit der Zeit wurde ihnen klar, dass sich die angetroffene Spezies nicht so leicht ausrotten lies.
Mittlerweile ist der Vorstoß der Vasari zu einem Stillstand gekommen und stellenweise sieht es sogar danach aus, als ob sie zurückgedrängt bzw. geschlagen werden könnten. Ihre Situation wird immer dramatischer, da sie zu tief in diesem unsäglichen Krieg gefangen sind. Ein Rückzug, ohne erhebliche Verluste hinzunehmen, ist für die Vasari nicht mehr möglich. Und was ihre Lage zusätzlich verschlimmert: Die Auseinandersetzung mit der Trade Order verschlingt wesentlich mehr Ressourcen, als produziert werden können. Die Vasari sind momentan nicht in der Lage, ihren Vernichtungsfeldzug voranzutreiben, aber trotzdem läuft ihnen die Zeit davon…

 

 

 

 

 


   
 
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